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Aktuelles Thema Q4.2010: Interim Management in Brasilien
Brasiliens Wirtschaft boomt. Business Improvement Partner und AC ALPHAMANAGEMENT wünschen Ihren Partnern dennoch ein besinnliches Weihnachtsfest!
Damit im kommenden Jahr unsere Kunden, der deutsche und europäische Mittelstand, weiter an diesem Boom teilhaben können, strengen wir uns an, weitere Interim Projektleiter, -CFOs, -CEOs, aber auch Interim Marketing- und Vertriebsspezialisten für Sie in unser Interim-Netzwerk vor Ort in Brasilien einzubinden.
Das Photo entstand bei unserem letzten Kontakt- und Qualitätssicherungs- Besuch und gibt einen Eindruck, wie Festschmuck bei 31°C unter Palmen wirkt.
Aktuelles Thema Q1.2010:
Business Improvement Partner erweitert sein Netzwerk in Brasilien
Seit Jahresbeginn vermittelt BIP auch hochqualifizierte Interim-Manager als Geschäftsleiter und als Spezialisten des Finanz- und Rechnungswesen, im Marketing, in der Projektsteuerung, Fertigung, Logistik und zu Prozess- und Unternehmensaudit in São Paulo, Rio de Janeiro und landesweit.
Vor allem dem Mittelstand wird so ein hoch vertrauenswürdiger, deutschsprachiger Zugang zu schnellen, preiswerten Problemlösungen in Brasilien ermöglicht.
Mehrjährige Erfahrung in der brasilianischen und europäischen Industrie erlauben die passgenaue Identifikation des in Brasilien residenten, sofort wirksamen Interim-Managers aus dem handverlesenen Manager-Pool unseres brasilianischen Partners und den operationel einfachen Kontakt mit ALPHAMANAGEMENT und Business Improvement Partner in Deutschland.
Aktuelles Thema Q1.2009: Das Subprime-Debakel heißt nun Finanzkrise
Allerorten wird der Ruf nach mehr Kontrolle(n) bei Finanzgeschäften und bei bilanzierenden Unternehmen und vor allem bei den Banken laut. Aber was ist aus den vorhergegangenen Rufen nach mehr Transparenz geworden: Shareholder Value Reporting.
US-GAAP haben das das Ziel verfolgt, dem Aktionär zeitnah möglichst alle Risiken und vor allem alle - abschöpfbaren - Werte im Unternehmen aufzuzeigen. Für das Management das ideale Instrument zur Bonussteuerung, ja -generierung. Das IAS-Board über die kritisch-große Masse an den US-Börsen genötigt, sich weitgehend und von Spitzfindigkeiten in Spezialgebieten der Bilanzierung abgesehen, den US-GAAP anzugleichen, hat so auch aus dem IFRS eine Art “Schätzwesen-Regelung” entstehen lassen. Sicher, HGB-Wertansätze mit strengem Niederstwertprinzip zeigten nicht für jeden Aktionär den wahren Unternehmenswert. Aber dafür waren sie eher stetig auf dem Periodenstrahl und weniger gut für Überraschungen.
Schon vor einem Jahr wurde ich das “Gefühl” nicht los, daß das ganze Debakel, - über das in den Vorquartalen von mir beschriebene Ausmaß kann ich heute nur noch lächeln - , daß, wenn die ganze G8-Welt regelmäßig nach deutschem HGB bilanziert hätte, wir vielleicht eine flachere Wirtschaftsentwicklung in den letzten fünf Jahren erlebt hätten, aber uns ein Subprime-Debakel, das sich selbstverstärkend zur Weltwirtschafts(vertrauens)krise entwickelte, erspart geblieben wäre.
Warum? - Gleich, ob Industrieunternehmen oder Bank:
Anschaffungen gleich ob Maschienen, Finanzbeteiligungen oder Subprime-Zertifikate wären zum Anschaffungspreis oder niedriger in den Bilanzen ausgewiesen worden; Verluste realisiert, Gewinne (still) thesauriert, nicht aber ausgeschüttet oder verbonifiziert worden.
Ein Absenz der heute verpflichtenden ad hoc-Berichterstattung ermöglichte, Wertberichtigungen auf Berichtstermine hinauszuschieben, - was bei der heutigen Verflechtung eben diese Domino-Effekte nicht oder mit weniger starken Ausschlägen im Zeitablauf auftreten lassen würde.
Die nicht verbonifizierten Mittel und die aus der HGB-Systematik zwangsläufig nicht ausgeschütteten Mittel der Unternehmen dienten billiger und effizienter für die Volkswirtschaften eine dennoch, aber weniger galoppierende Rezession aufzufangen.
Fazit:
Die schon in den letzten Jahren eingeführten “strengeren Kontrollen” haben mit Ihren ad hoc-Berichtspflichten das Problem, das sie vermeiden helfen sollten, eher verschärft.
Wir brauchen weniger Regulierung und mehr Vertrauen in den Rahmenbedingungen eines Ordentlichen Kaufmann.
Sollten nicht in diesem Grundton europäische Rechnungslegungsnormen weiterentwickelt werden, - auch, wenn das HGB heute nach “Old-Economie” klingt?
Aktuelles Thema Q2.2008: Nachgerechnet - Das Subprime-Debakel 2
- Im Herbst 2007 hörte es sich wagemutig an, von “bis zu 100 Mrd. US$ Abschreibungsbedarf” zu sprechen.
- Ende März waren 300 Mrd. US$ in aller Munde.
- Seit April werden nun mit 600 Mrd. US$ gerechnet.
Klar ist, daß wir wohl erst nach Testierung und Veröffentlichung der Jahresbilanzen 2008 im Frühjahr das tatsächliche Ausmaß dieser höllischen Finanzmathematik kennen werden. - Mit den Folgen werden wir wohl noch länger zurecht kommen müssen:
Transparenz und permanenter persönlicher Bankenkontakt ist jetzt gerade für den Mittelstand noch unabdingbarer zur Erlangung von Fremdkapital für Modernisierung und Expansion!
Aktuelles Thema Q4.2007 #2: Nachgerechnet - Das Subprime-Debakel
Wo ist eigentlich das ganze Geld geblieben?
Bisher haben einige große Adressen ihre Bilanzen an die beizumessenden Werte angeglichen:
- Citygroup 17 Mrd. US$
- Merill Lynch 8 Mrd. US$
- Deutsche Bank 3,2 Mrd. US$
- UBS 14,4 Mrd. US$
- Bank of America 3 Mrd. US$
- LB=BW 1,2 Mrd. US$
- Wells Fargo 1,4 Mrd. US$
- Barclay’s 2,9 Mrd. US$
- Bear Stearns 2 Mrd. US$
- JP Morgan 2,1 Mrd. US$
Summe dieser Wertberichtigungen: 55 Mrd. US$
- Countrywide ?
- General Electric Finance ?
- ... ??
Summe aller Wertberichtigungen 2007: >100 Mrd. US$ ?
Zunächst ist dieses Geld ja nicht verschwunden. Die (Bau-) Handwerker wurden bezahlt. Mit Geld, das die Bauherrn von den Hypothekeninstituten geliehen haben mit dem Versprechen, es Ihnen nach und nach zurück zu zahlen. Die Hypothekeninstitute liehen sich die Mittel dafür in der Welt mit dem gleichen Versprechen.
Diese Versprechen basieren auf zukünftig zu erwirtschaftenden Werten (~BIP). Deshalb sind keine (Geld-) Werte verschwunden, sondern sie werden wohl nicht erwirtschaftet werden.
Wenn nun die Notenbanken den Kreditinstituten zur Seite springen, um Schlimmeres zu verhindern, dann tun sie dies nicht mit “erwirtschaftetem Geld”, sondern sie drucken es: Das nennt man dann Inflation. - Ein nicht harmloses Zusammentreffen mit der gleichzeitig stark schwindenden Neigung der Hypothekenbanken, schlecht besicherte Kredite heraus zu legen, die sie sich jetzt ja auch nur wesentlich schwieriger selbst beschaffen können.
Vielleicht ist das erst der Anfang der Probleme für die (Bau-) Handwerker.
Quellen: Frankfurter Allgemeine Zeitung; Financial Times Deutschland
Aktuelles Thema Q4.2007 #1: Vom Gutenberg- zum Google-Universum?
Hat mondiale Meinungsbildung Einfluß auf Anlageentscheidungen?
Zur “besinnlichen” Zeit Überlegungen zur Verknüpfung von marktführender Suchmaschiene mit offener Enzyklopädie und elektronischem Werbe- und Markt- [Mind-] Forschungs-Werkzeug
Unter Führung des weithin geschätzten Prof. Hermann Maurer der Universität Graz wurde an der TU Graz eine Studie [.pdf ~7,5MB] erstellt, die sensibilisiert und nachdenklich macht, was die weltweite Verknüpfung genannter mächtiger Instrumente und eines hohen Prozentsatzes aller menschlichen Hirne in der Welt an kybernetischen Rückkopplungseffekten bewirkt. - Nicht nur an ‘Tunnel-Effekten’ bei der Meinungsbildung, sondern an wirtschaftlichen, politischen Wellen-Effekten, an Strömungen in Wissenschaft und Forschung, ja der ‘Modellierung’/Fortentwicklung des ‘Main Stream’. - So wird dort vor dem “monopolistischen Verhalten” des Marktführers gewarnt, der bedrohe, “wie wir die Welt sehen und wie wir als Individuen wahrgenommen werden”.
Interessante Feiertagslektüre: [.pdf ~7,5MB]
Report on dangers and opportunities posed by large search engines, particularly Google September 30, 2007 H. Maurer, Co-author, editor and responsible for the project, Institute for Information Systems and Computer Media, Graz University of Technology Co-authors in alphabetical order: Dipl. Ing. Dr. Tilo Balke, L3S Hannover Professor Dr. Frank Kappe, TU Graz Dipl. Ing. Narayanan Kulathuramaiyer, TU Graz Priv. Dozent Dr. Stefan Weber, Uni Salzburg Dipl. Ing. Bilal Zaka, TU Graz
Aktuelles Thema Q3.2007: Barmittel an den Grenzen
Haben wir noch freien Kapitalverkehr?
Neue Regeln für den Bargeldtransfer über die Grenze sind zu beachten(!):
Ab 15. Juni 2007 müssen Reisende, die mit Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus Staaten, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind – so genannte Drittländer –, einreisen oder in diese ausreisen, ihre mitgeführten Barmittel bei der zuständigen nationalen Behörde unaufgefordert anmelden. In Deutschland ist die Anmeldung schriftlich bei der Zollverwaltung abzugeben, über die die EU-Ein- oder –Ausreise erfolgt. Anmeldevordrucke erhalten Sie von Zollbediensteten und finden Sie auf der Homepage der Zollverwaltung unter www.zoll.de oder auf den links
Anzugeben sind dabei u.a.
- der mitgeführte Betrag und die Art der Barmittel (Bargeld, Schecks, Reiseschecks, Zahlungsanweisungen, Solawechsel, Aktien, Schuldverschreibungen und fällige Zinsscheine),
- die Personalien des Anmeldepflichtigen,
- die Personalien des Eigentümers,
- die Personalien des Empfängers,
- der Verwendungszweck der Barmittel und
- die Herkunft der Barmittel.
Bei Nicht- oder Falschanmeldung von mitgeführten Barmitteln drohen empfindliche Geldbußen bis zu einer Million Euro.
Auch im Bargeldverkehr zwischen der Bundesrepublik und anderen EU-Mitgliedstaaten wird an der seit 1998 in der Bundesrepublik praktizierten Form der Bargeldkontrolle festgehalten. Demnach müssen dabei mitgeführtes Bargeld und diesem gleichgestellte Zahlungsmittel nur nach Aufforderung durch die zuständigen Beamten und Beamtinnen lediglich mündlich angezeigt werden. Der Schwellenwert, ab dem die Anzeigepflicht greift, wird jedoch von bisher 15.000 Euro in Anpassung an die EU-Regelung auf 10.000 Euro abgesenkt. Im Gegensatz zum EU-Recht bleiben dabei auch weiterhin Edelmetalle und Edelsteine als gleichgestellte Zahlungsmittel anzeigepflichtig.
Ein Verstoß gegen diese Anzeigepflicht stellt ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro bewehrt ist.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Finanzen – Berlin , 14. Juni 2007 [www.zoll.de]
Hintergrund:Durch die Verordnung (EG) Nr. 1889/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 2005 (ABl. EU Nr. L 309 vom 25. November 2005, S. 9) werden die in den Mitgliedstaaten bisher praktizierten Verfahren der Überwachung des Verkehrs mit Finanzmitteln nunmehr an den Außengrenzen der EU vereinheitlicht.
Aktuelles Thema Q1.2007: e-mail-Signaturen
Pflichtangaben für elektronische Geschäftsbriefe
Am 01.01.2007 gab es eine Gesetzesänderung des § 35a GmbHG. Nunmehr ist auch auf elektronischen Geschäftsbriefen, d.h. E-Mails, eine Angabe der Pflichtangaben zwingend erforderlich.
Somit müssen nunmehr z.B. E-Mails einer GmbH, die als Geschäftsbriefe gelten, auch mit folgenden Angaben versehen sein:
- · Angabe der Rechtsform
- · Sitz der Gesellschaft
- · Nennung des zuständigen Registergerichts
- · Registernummer
- · Benennung aller Geschäftsführer
Dies gilt für Rechnungen, Angebote, Auftrags- und Anfragebestätigungen, Bestell- und Lieferscheine sowie Quittungen.
Jeder GmbH kann nur geraten werden, die Voreinstellungen innerhalb der Software dementsprechend zu ändern. Ansonsten drohen Sanktionen in Form von Zwangsgeldern bis zu EUR 5.000. Unter Umständen besteht auch die Gefahr, dass Mitbewerber eine Abmahnung wegen eines Verstoßes gegen das UWG aussprechen.
Quelle: juergen.becker@manatnet.com von www.manatnet.com
Aktuelles Thema Q4.2006: ROHSTOFFE
Die Rohölpreis-Höhenflug dieses Jahr hat uns wieder in Erinnerung gebracht, dass Commodities ihre Volativität aus Angebot u n d Nachfrage erhalten. An die hohen Stahlpreise hatten wir uns ja schon gewöhnt; vor allem, soweit wir von dem Boom in China (1,3 Mrd. Menschen), der Baustahl und Stahl für die Automobilindustrie dort aufsaugt, profitieren. Da sind aber auch Indien mit 1,1 Mrd. Menschen und Indonesien mit 240 Mio Verbrauchern fast so groß wie die USA, die erwachen und zu Nachfragern nach Rohstoffen werden. Wenn China, Indien und Indonesien auch nur ein Drittel des Verbrauchsniveau je Kopf von Europa (das ist ein Viertel des Verbrauchs von Japan) in den nächsten 20 Jahren erreichte, und das wären immer noch nur ein Siebtel des Verbrauchsniveau der USA, hiesse dies schlicht ein Anstieg der Weltnachfrage nach Rohstoffen um 50%. - Nein, nicht nur Öl und Stahl sondern Eisenerz, Kupfer, Bauxit, Blei, Nickel, ..., ..., Gold.
Die Exploration neuer Rohstoff-Mienen hat laut ExxonMobil in den letzten 20 Jahren stetig in der Zahl abgenommen. Die Weltvorräte für Schlüssel-Rohstoffe haben in den letzten drei Jahren extrem niedrige Stände angenommen; - es gibt Ausnahmen: Die US-Lager für Rohöl und Benzin sind derzeit - Winter 2006 - gut gefüllt.
Die Tendenz ist klar und folgt etwa 20-jährigen Zyklen: Trifft die Nachfrage von China, Indien und Indonesien auf eine im Wesentlichen unveränderte Angebotsseite, können die Preise über den Strich von 5, 10, 20 Jahren nur extrem Steigen; soweit, bis es sich lohnen wird, zu wesentlich höheren Kosten zu explorieren und schürfen und somit in neue Techniken zu investieren.
Verwandte Quellen: CIA World Factbook/M.Barrientos; Merrill-Lynch BlackRock/Andrej Brodnik; ExxonMobil (2002)
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